Kurzzeitpflege

Können Eltern die häusliche Pflege ihres Kindes zeitweise nicht oder nicht im erforderlichen Umfang erbringen und reicht auch  teilstationäre Pflege nicht aus, besteht Anspruch auf Pflege in einer vollstationären Einrichtung.

Dies gilt:
1. für eine Übergangszeit im Anschluß an eine stationäre Behandlung des Pflegebedürftigen oder

2. in sonstigen Krisensituationen, in denen vorübergehend häusliche oder teilstationäre Pflege nicht möglich oder nicht ausreichend ist.

Der Anspruch auf Kurzzeitpflege ist auf vier Wochen pro Kalenderjahr beschränkt. Die Pflegekasse übernimmt die pflegebedingten Aufwendungen, die Aufwendungen der sozialen Betreuung, sowie die Aufwendungen für Leistungen der medizinischen Behandlungspflege bis zu dem Gesamtbetrag von 1.612 € pro Kalenderjahr.

Sollte keine Kurzzeitpflege in Anspruch genommen werden, kann bis zu 50% dieser Leistung (806 €) auf den Leistungsbetrag für die Verhinderungspflege angerechnet werden. Der Leistungsbetrag für die Verhinderungspflege erhöht sich so auf insgesamt 2418 €.

Zeichnung Felix A., 11 Jahre
Zeichnung Felix A., 11 Jahre

Für die Kurzzeitpflege stehen verschiedene Einrichtungen zur Verfügung, Ihre Pflegekasse kann Sie diesbezüglich beraten.